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Das Monatsprognoseturnier

Wer sagt die Witterung der kommenden 2 Monate in Deutschland am besten vorher?

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NEWS:

* Wie wird der Sommer 2016? - Jetzt anmelden und mittippen!

* Monatsprognose.de wird 8 Jahre alt (28.05.16)!

* Die Tipprunde Mai(1-) & Juni(2-Monatstipp) ist beendet (04.05.16).

* Die endgültigen April-Auswertungen sind online (02.05.16):

Der zweite Frühlingsmonat brach ziemlich radikal mit seiner freundlich-beständigen und meist deutlich zu warmen Tradition der vergangenen 15 - 20 Jahre und zeigte uns sein eigentlich monatstypisches, launenhaftes Gesicht. Ein kurzer Kaltlufteinbruch demonstrierte gleich zu Monatsbeginn in einigen Regionen in der Mitte Deutschlands, dass er durchaus nochmals für eine ordentliche Packung Neuschnee zu haben ist, insbesondere wenn solche milden «Mini-Winter» wie der vergangene allzusehr damit geizen. Nur 2 Tage später stiegen die Temperaturen dann jedoch erstmals in diesem Jahr auf vielerorts +20 Grad, am 05. wurde örtlich sogar der erste Sommertag registriert (Regensburg +25,6°C). Nachfolgend kühlte es wieder auf Normalwerte ab, die Niederschlagstätigkeit intensivierte sich und die Sonne hatte zeitweilig Sendepause. Doch zu Beginn der letzten Monatsdekade, nach erneut einigen Tagen etwas wärmerer Witterung, stieß aus Nordwesten und Norden hochreichende arktische Frostluft nach Deutschland vor und bescherte beispielsweise der Bundeshauptstadt in der Nacht vom 24. zum 25. den spätesten Schneefall seit mindestens 25, stellenweise sogar seit 31 Jahren! Obwohl dies für ein sehr seltenes, also ungewöhnliches Ereignis spricht, fand der letzte Schneefall der Wintersaison im Durchschnitt (!) des Zeitraums 1970-1985 in Berlin ebenfalls am 25.April statt, und in 10 von diesen insgesamt 16 Jahren schneite es noch später als 2016, darunter in 5 Jahren sogar noch im Mai (1970, 1978, 1979, 1981 und 1982)! Noch in den 1990er Jahren hielten sich März und April als Monat mit den letzten Schneefällen annähernd die Waage, nach 2003 gab es dann (bis 2012) zunächst überhaupt keine April-Schneefälle mehr, wobei 2011 - von den Medien und der Öffentlichkeit völlig unbemerkt - mit dem Termin 21.Februar das bislang früheste letzte Schneefalldatum (28.02.1880) um eine volle Woche unterschritten wurde. Dieser neue Rekord wurde dann 2014 nochmals um 8 Tage unterboten; im nördlichen und zentralen Berlin hatte es vor 2 Jahren sogar schon am 30.Januar (!) die letzten Flocken gegeben. Zum Vergleich: Anno 1867 fielen erst am 23.Mai die letzten Flocken in der Hauptstadt bei ungemütlichen Temperaturen von maximal 6 Grad am Tage und nahe 0 Grad in der Nacht - also nochmals vier Wochen später als beim diesjährigen «Aprilwintereinbruch»!

Aufgrund der noch relativ warmen Witterung der ersten 3 Aprilwochen fiel der Monat gegenüber dem alten Klimamittel 1961-90 genau wie der Vormonat um 0,5 Grad zu warm aus. Ebenso wie im März 2016 herrschte auch diesmal ein Nordost-Südwest-Gefälle vor, wobei es im Saarland erneut zu kalt und in Mecklenburg-Vorpommern mit 1,2 K Temperaturüberschuss relativ gesehen am wärmsten war. Im Osten Deutschlands erfüllte auch die Sonne ihr Soll (in Sachsen-Anhalt sogar +21 % Sonnenscheinüberschuss), während im Saarland -22 % Strahlungsdefizit registriert wurden. Im bundesweiten Mittel ergaben sich 3,2 % Sonnenscheinüberschuss. Auch bei der Niederschlagsverteilung stand einem überwiegend zu nassen Nordwesten und Südwesten (Saarland +26 %, Baden-Württemberg +34 % Niederschlagsüberschuss) ein zu trockener Osten gegenüber (Thüringen -31 %, Sachsen-Anhalt -46 % Niederschlagsdefizit). Im Flächenmittel wurde das April-Niederschlagssoll um 8,4 % unterschritten.

Die Vorhersageleistungen fielen überwiegend recht gut aus, wobei erstaunlicherweise die beiden Erstplatzierten der 2-Monatsprognose diesmal besser abschnitten als die Besten des 1-Monatstipps, der normalerweise leichter ist. In der 1-Monatsprognose siegte Klimafrosch mit 286,8 Punkten (95,6 % der maximal möglichen Punktzahl). Den zweiten Platz belegte Daniel (280,4 Punkte = 93,5 %), den dritten Patrick (279,6 Punkte = 93,2 %), der gleichzeitig auch im 2-Monatsmodul Dritter wurde (277,6 Punkte = 92,5 %), lediglich übertroffen von Matthias S. (290,2 Punkte = 96,7 %) und 2-Monatsgewinner Jörg (294,4 Punkte = 98,1 %). Einen Volltreffer mit der genauesten Temperaturprognose konnte lediglich Renate im 1-Monatstipp für sich verbuchen.

>> Auswertung der 1-Monats-Aprilprognosen vom 03.04.16
>> Auswertung der 2-Monats-Aprilprognosen vom 03.03.16

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen März-Auswertungen sind online (02.04.16).

Der erste klimatologische Frühlingsmonat tat sich mit echter Frühlingsstimmung eher schwer: Erstmals seit 7 Jahren fiel der März zu trüb aus (10,9 % Sonnenscheindefizit). Die erste Woche verlief in einigen Regionen sogar noch hochwinterlich mit örtlich enormen Schneemassen (z.B. im Raum Saarbrücken), wobei sich sogar in der Temperaturverteilung des gesamten Monats ein Nordost-Südwest-Gefälle zeigte: So fiel der März im Saarland, in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einige Zehntel zu kalt aus, während sich für Mecklenburg-Vorpommern ein Temperaturüberschuss von +1,5 K errechnete. Im bundesweiten Flächenmittel war der Monat zwar um 0,5 Grad zu warm, jedoch war es damit deutlich kälter als in dem extrem warmen und sonnigen Dezember 2015 (üblicherweise ist der März 2,7 Grad wärmer als der Dezember, diesmal war er 2,5 Grad kühler!) Die im diesjährigen März vorherrschende Sonnenscheinarmut verstärkte den Eindruck eines kühlen und unfreundlichen Monats noch erheblich.
Wie schon die Märzmonate der 6 Vorjahre fiel auch der März 2016 zu trocken aus (19,5 % Niederschlagsdefizit), wobei ausgerechnet über Ostern während einer labilen Wetterlage die stärksten Schauer zustande kamen. Mit Höchsttemperaturen zwischen 7 und 17°C fiel Ostern entgegen vollmundiger Sommertagsversprechungen der Medien unter Berufung auf den DWD («Mehr als 25 Grad möglich» am 19.03. u. a. in der Süddeutschen Zeitung) kaum wärmer aus als der zweite Weihnachtsfeiertag 2015.

In der 1-Monatsprognose siegte Christian mit 274,5 Punkten (= 91,5 % der maximal möglichen Punktzahl). Ein Volltreffer bei der Temperaturprognose gelang hier jedoch nur Bromhenne und Sebastian. Den zweiten Platz belegte Tynnis (273,6 Punkte = 91,2 %), der auch im 2-Monatstipp die «Silbermedaille» erklimmen konnte, letzteres allerdings gemeinsam mit dem gleich starken Jürgen H. (beide jeweils 269,6 Punkte = 89,9 %). Sieger der 2-Monatsprognose wurde Björn B. (271,6 Punkte = 90,5 % der Maximalpunktzahl), was hauptsächlich seiner punktgenauen Temperaturvorhersage zu verdanken war.

>> Auswertung der 1-Monats-Märzprognosen vom 03.03.16
>> Auswertung der 2-Monats-Märzprognosen vom 03.02.16

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Bitte beachten Sie: Die Seite «Vieljährige Werte» wird derzeit noch auf den gegenwärtigen Datenstand bis Ende 2015 inkl. einiger neuer Mittelungszeiträume aktualisiert. Auch die Seite Links wird momentan überarbeitet, da sich mit der Umstellung auf die neue DWD-Homepage 2015 die Adressen zahlreicher DWD-Webseiten geändert haben.
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* Die endgültigen Februar- und Winter-Auswertungen sind online (03.03.16):

Im letzten Wintermonat setzte sich die windige und regenreiche sowie vorherrschend milde bis teilweise sogar sehr milde Witterung fort. Aufgrund des seit spätestens Ende Januar quasi deutschlandweit frostfreien Erdbodens vermochten sich im Flachland selbst zeit- und gebietsweise auftretende Schneefälle oftmals kaum länger als wenige Stunden zu halten - in vielen Wetterberichten war sogar schon von «Aprilwetter» die Rede. Dies führte dazu, dass der Monat um deutliche 2,9 K zu warm und um 57,5 % zu niederschlagsreich ausfiel; örtlich wurde im Nordwesten Deutschlands sogar der nasseste Februar seit Messbeginn registriert. Die milde Meeresluft und der große Wolkenreichtum waren auch für das Sonnenscheindefizit von 15,8 % verantwortlich, sodass der Februar als eher unfreundlicher Monat in Erinnerung bleiben dürfte.
In der Jahreszeitenbilanz stellt der Winter 2015/16 mit einer Temperaturanomalie von +3,4 K den dritten erheblich zu warmen Winter hintereinander dar, der sich sogar als zweitwärmster Winter der letzten 135 Jahre einordnete (gemeinsam mit den Wintern 1974/75 sowie 1989/90, jedoch hinter dem Rekordmildwinter 2006/07, der insgesamt noch um 0,8 Grad wärmer war).
Zwei jeweils knapp 1-wöchige Kältewellen mit Schnee und Dauerfrost vermochten sich lediglich im Januar im Osten und Norden Deutschlands durchzusetzen.
Unauffällig verhielt sich
hingegen der winterliche Niederschlagsüberschuss von 6,2 %, wobei die zweite Winterhälfte jedoch deutlich nasser ausfiel als die erste, während der Sonnenscheinüberschuss von 13,8 % nahezu allein dem extrem sonnigen und rekordwarmen Dezember zu verdanken war.

>> Auswertung der 1-Monats-Februarprognosen vom 03.02.16
>> Auswertung der 2-Monats-Februarprognosen vom 03.01.16
>> Auswertung der Winterprognosen vom 03.12.15

In der 1-Monatsprognose siegte Crizz mit 290,3 Punkten (= 96,8 % der maximal möglichen Punktzahl), wobei ihm auch ein Volltreffer bei der Temperaturprognose gelang. Den zweiten Platz errang hadimü (266,3 Punkte = 88,8 %). Etwas schwieriger gestaltete sich die 2-Monatsprognose, wo nur ein einziger Teilnehmer die 260-Punkte-Marke überschritt (Der_eisbär mit 260,7 Punkten = 86,9 %, vor dem Zweitplatzierten Markus71 mit 259,3 Punkten = 86,4 %). Unserem Stammteilnehmer Frosch410 gelang ein Volltreffer bei der Prognose der Februartemperatur.
Die Jahreszeitprognose gestaltete sich schwierig: Bis auf 1 bzw. 2 Tipps wurde von allen Teilnehmern die hohe Temperatur sowie der Sonnenscheinüberschuss des abgelaufenen Winters unterschätzt. Sieger der Winterprognose 2015/16 wurde Fischachtaler (266 Punkte = 88,7 %), gefolgt von Frosch410 (258,4 Punkte = 86,1 %) und Christoph (256,4 Punkte = 85,5 %).

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!
Dem Gewinner der Winterprognose 2015/16 wurde als Siegesprämie eine CD-ROM-Ausgabe des «Deutschen Meteorologischen Jahrbuchs 2008» am 07.03.2016 per E-Mail zugesandt.

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* Die endgültigen Januar-Auswertungen sind online (02.02.16):

Der zweite klimatologische Wintermonat Januar verlief witterungsmäßig zweigeteilt mit einem weiterhin deutlich zu milden Süden (München sowie Kempten im Allgäu 3,2 K, Freiburg im Breisgau 3,3 K zu warm) und einem kühleren Nordosten, wobei dort eine rund einwöchige kalte Ostwetterlage in der 1.Dekade sowie eine weitere, ebenfalls etwa einwöchige Nordwetterlage zur Monatsmitte die Temperaturabweichungen entlang der Ostseeküste und im Vorpommern unter das Januarsoll drückte (Boltenhagen, Greifswald sowie Putbus auf Rügen -0,2 K, Barth 0,3 K zu kalt). Im bundesweiten Durchschnitt hatte der Monat eine Abweichung von +1,5 K gegenüber dem alten Klimamittel 1961-1990 aufzuweisen.
Die Grenzwetterlage mit der starken Hebungsneigung an der Hauptfrontalzone - auch «Polarfront» genannt - hatte nicht nur einen spürbaren Niederschlagsüberschuss zur Folge (im Flächenmittel +27,1 %), sondern führte insbesondere im Nordwesten auch zu vielen Tagen mit gefährlichem Glatteisregen.
Dort schien außerdem die Sonne deutlich weniger als für Januar üblich, während im Südwesten sowie teilweise auch im Osten ein Sonnenscheinüberschuss verbucht werden konnte (im Deutschlandmittel +13,3 %).

Gegenüber den beiden extrem warmen Vormonaten fielen die Prognoseleistungen aufgrund der deutlich geringeren Anomalien diesmal wieder erheblich besser aus. Gleich 6 Teilnehmern gelang sogar ein Volltreffer beim Temperaturtipp: Benjamin B., Bromhenne und Sebastian in der 1-Monatsprognose sowie Kuhnle, Tynnis und Sigward Liebetruth im 2-Monatstipp.
Auch in der Januar-Gesamtwertung siegte unser Stammtipper Sigward Liebetruth mit 281,6 Punkten (= 93,9 %  der maximal möglichen Monatspunktzahl) in der 1-Monats- sowie 270,6 Punkten (= 90,2 %) in der 2-Monatsvorhersage, womit er dort sogar noch «Vizemeister» wurde, lediglich übertroffen von Crizz mit 279,6 Punkten (= 93,2 %).

>> Auswertung der 1-Monats-Januarprognosen vom 03.01.16
>> Auswertung der 2-Monats-Januarprognosen vom 03.12.15

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen Dezember-Auswertungen sind online (02.01.16):

Die extrem milde Witterung, die schon in den ersten beiden Novemberdekaden begonnen hatte, dominierte auch in den letzten Wochen des Jahres 2015, wobei besonders vom 16.-27.12. Subtropikluft aus Afrika nach Deutschland gelenkt wurde, sodass beispielsweise in Berlin die Thermometer am zweiten Weihnachtsfeiertag die 15°C-Schwelle (im Südwesten Deutschlands örtlich sogar 18°C) überstiegen, was dort mit Ausnahme des ähnlich warmen Heiligabends 1977 in den vergangenen 250 Jahren noch nie zuvor in der zweiten Dezemberhälfte vorgekommen ist! Die Tagesmitteltemperatur des 26.12.2015 schlug ebenso wie die des gesamten Dezembers sämtliche historischen Rekorde. Bemerkenswert ist auch, dass es bereits das 5. Jahr in Folge mit neuen Tageswärmerekorden in der Weihnachtswoche gab, wobei diesmal auch noch außergewöhnlich viele Sonnenstunden auftraten.

Die Monatsmitteltemperatur übertraf mit einer extremen Positivabweichung von +5,7 K die bisher wärmsten Dezember der Jahre 1934 und 1974 um sensationelle 1,7 Grad. Entlang des Niederrheins sowie im Ruhrgebiet wurden mai-taugliche Monatsmittelwerte von fast +10°C erreicht! Schnee gab es im Gegensatz zum Oktober und November überhaupt nicht, und selbst Regen fiel aufgrund der antizyklonalen Wetterlagen mit Ausnahme des hohen Nordens eher spärlich (im Flächenmittel 48,0 % Niederschlagsdefizit).
Die sonst sehr ausgeprägte, jahreszeittypische Neigung zu Nebel und Hochnebel war aufgrund der fast permanent vorherrschenden starken Südwestkomponente der Strömung kaum vorhanden, sodass ein außergewöhnlich freundlicher erster «Winter»monat die Folge war. Im Bundesmittel errechneten sich 69,4 % Sonnenscheinüberschuss, womit es nach 1972 der zweitsonnigste Dezember der letzten 65 Jahre wurde.

Der rekordwarme, meistenorts sehr trockene und extrem sonnige Dezember bescherte sämtlichen Teilnehmern ein massives Fiasko. Kein einziger Tipp erreichte auch nur annäherend die 200-Punkte-Marke (ca. 67 % der maximal möglichen Punktzahl); im 2-Monatstipp wurden selbst 150 Punkte (50 %) durchweg verfehlt. Allein bei der Temperatur lagen hier ganze 10 Teilnehmer um mehr als 5 Grad unter dem eingetroffenen Wert! Lediglich ein einziger (Frosch410) sagte in beiden Prognosemodulen mit jeweils mehr als 4°C relativ zuverlässig einen sehr milden Monat vorher. Die höchste Punktzahl stammte jedoch von Fischachtaler, der es im 1-Monatstipp mit Müh und Not auf 171,6 Punkte (= 57,2 %) brachte. Der Dezember 2015 unterbot die vielfach schon rekord-schlechten Punktzahlen vom Vormonat meist nochmals deutlich, sodass er als der mit großem Abstand schwächste Prognosemonat in die Geschichte von Monatsprognose.de eingeht, was selbst die Zweifel an der Brauchbarkeit von 3- bis 4-wöchigen Prognosen erneut sehr stark nährt - von der Seriösität diverser 2- bis 12-Monatsprognosen in den Medien ganz zu schweigen.

>> Auswertung der 1-Monats-Dezemberprognosen vom 03.12.15
>> Auswertung der 2-Monats-Dezemberprognosen vom 03.11.15

Jahressieger des Turnierjahres 2015 wurde Stammteilnehmer Kuhnle. Er errang in 14 Einmonats- und 12 Zweimonatsprognosen insgesamt 6061,4 Punkte (entspricht 77,7 % der maximal möglichen Punktzahl). Auf Rang 2 folgt Christoph aus Halle mit 6055,2 Punkten (= 77,6 %), während der Mitteltipp gegenüber dem Vorjahr sogar noch weiter auf den 3. Platz abrutschte (6023,8 Punkte = 77,2 % der Maximalpunktzahl). - Im Einzelnen erreichte Fischachtaler in der 1-Monatsprognose mit 3447,8 Punkten (= 82,1 %) den 1. Platz, gefolgt von Jürgen H. mit 3422,0 Punkten (= 81,5 %) sowie Kuhnle mit 3403,2 Punkten (= 81,0 %), während in der 2-Monatsprognose der Teilnehmer Christian mit 2790,2 Punkten (= 77,5 %) den siegreichen 1. Rang erzielte, gefolgt von Frosch410 (2701,3 Punkte = 75,0 %), die sich beide vor dem automatisch erzeugten Mitteltipp (2696,1 Punkte = 74,9 %) einreihten, der somit genau wie im Vorjahr Platz 3 belegte.

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* Die endgültigen November-Auswertungen sind online (02.12.15):

Nach dem recht kühlen Oktober kam es im letzten klimatologischen Herbstmonat zu langanhaltenden und intensiven Vorstößen subtropischer Warmluft nach Deutschland: mehrfach Tagestemperaturen von teils deutlich über 20°C, hauptsächlich am Oberrhein, sowie eine ganze Reihe von extrem milden, ja geradezu hochsommerlichen Nächten waren die Folge. Teilweise wurden Temperaturen, die bereits als Tages-Höchstwert in einer 250-jährigen Messreihe im Rekordbereich gelegen hätten, mitten in der Nacht erreicht (z.B. in Berlin am 07./08. mit +18°C, Baden-Baden sogar +20°C!). Damit war vielfach - insbesondere in höheren Lagen - bereits die 1.Novemberdekade die wärmste je gemessene. Für die 2.Dekade traf dies sogar deutschlandweit zu; gleichzeitig kam es verbreitet zu recht ergiebigem Regen. In der 3.Dekade gab es ein kurzes Winterintermezzo mit Zufuhr polarer Luftmassen und zeitweiligen Schneefällen, allerdings reichte es im Tiefland nicht für erste Eistage mit Dauerfrost, und noch vor Monatsende wurde mit stürmischen Winden erneut sehr milde Meeresluft zu uns geführt.
Somit übertraf die Monatstemperatur mit einer extremen Positivabweichung von +3,5 K die bisher wärmsten November der Jahre 1963 und 2009 noch um 0,1 Grad! Einzig im Nordosten lag die Wärmeanomalie bei etwas weniger als +3 K. Im Nordwesten hingegen fiel teilweise das Doppelte der üblichen Regenmenge (im Hamburger Raum +100 %, in Rheinland-Pfalz +13 %, im Deutschlandmittel +52,1 % Niederschlagsüberschuss). Während der Monat im hohen Norden und im Westen meist zu trüb ausfiel (Saarland 32 % Sonnenscheindefizit!), zeigte sich zwischen Weser und Elbe sowie insbesondere in Süddeutschland die Sonne spürbar häufiger als im November üblich (in Bayern +54 %, im Flächenmittel +26,2 % Sonnenscheinüberschuss).


Aufgrund des rekordwarmen, extrem niederschlagsreichen und gleichzeitig sehr sonnigen Novembers - was allein schon in dieser Kombination in einem Spätherbstmonat nur selten vorkommt  - brachen die Prognoseleistungen sehr stark ein: Mit jeweils nur einer einzigen Ausnahme wurde selbst die ansonsten sogar vom Mittelfeld der Teilnehmer meist mit Leichtigkeit übertroffene 70%-Hürde durchgehend verfehlt. Einen einzelnen Glückstreffer konnte Frosch410 mit seinem punktgenauen Temperaturtipp - ebenfalls im Zweimonatsmodul - einfahren. Dem November 2015 wird jedoch insgesamt der traurige Ruhm als einer der schwächsten Prognosemonate in der über 7-jährigen Geschichte unseres Prognoseturniers zuteil werden, was erneut die Schwierigkeiten und Herausforderungen einer Langfristvorhersage in unseren Breiten unterstreicht.

>> Auswertung der 1-Monats-Novemberprognosen vom 03.11.15
>> Auswertung der 2-Monats-Novemberprognosen vom 03.10.15

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* Die endgültigen Oktober-Auswertungen sind online (04.11.15):

Der zweite klimatologische Herbstmonat verlief witterungsmäßig sehr ähnlich wie der Vormonat: Auf einen warmen Start folgte eine längere kühlere und zyklonale (= von Tiefdruckgebieten geprägte) Episode, bevor es im letzten Monatsdrittel wieder schöner und sonniger wurde; regional herrschte aber auch schon Spätherbststimmung mit Nebel und Hochnebel vor. Besonders erwähnenswert war der Kaltlufteinbruch zu Beginn der 2.Oktoberdekade, wobei örtlich die frühesten Nachtfröste seit 4 Jahrzehnten registriert wurden. Nur zwei Tage später kam es durch Aufgleiten von feuchter mediterraner Warmluft auf diese Kaltluft in Mittel- und Westdeutschland sogar zu Schneefällen bis ins Flachland, wobei regional die bisher frühesten Eintrittstermine für die Bildung einer Schneedecke um bis zu 2 Wochen unterboten wurden (z. B. in Jena/Thüringen in einer mehr als 200-jährigen Beobachtungsreihe).
Zwar war der Oktober nahezu überall zu kalt - im Flächenmittel um 0,6 Grad -, doch gab es bei Niederschlag und Sonnenschein wiederum eine Zweiteilung: Während der Süden und Westen einen deutlich zu trüben Oktober erlebte (Saarland 34 % Sonnenscheindefizit), profitierten die nordöstlichen Bundesländer erneut von Strahlungsüberschüssen bis zu rund 20 % (insbesondere in den Regionen Hamburg, Berlin, Uckermark, Vorpommern). Im Bundesmittel bilanzierte der Monat um 8,4 % unter dem Sonnenschein-Normalwert.
Bei der Niederschlagsverteilung machte sich in der Osthälfte Deutschlands der längere Einfluss eines Höhentiefs nach der Monatsmitte bemerkbar (Berlin 86 % Niederschlagsüberschuss), während im Nordwesten und auch im Südwesten nach dem dort bereits sehr trockenen Sommer erneut starke Trockenheit an der Tagesordnung war (Saarland 74 % Niederschlagsdefizit). Im deutschlandweiten Mittel ergab sich ein 16,5 % zu trockener Oktober.


Die Prognosen gestalteten sich relativ schwierig: Nur 3 Tipps erklommen im 1-Monatstipp die 270-Punkte- bzw. 90-Prozent-Marke, im 2-Monatstipp gelang dies sogar nur einem einzigen. In der 1-Monatsprognose siegte ElbtalCb mit 278,1 Punkten (= 92,7 % der maximal möglichen), gefolgt von Daniel (274,1 Punkte = 91,4 %) und Jürgen H. (271,1 Punkte = 90,4 %). In der 2-Monatsprognose gelang Jürgen H. mit ebenfalls 278,1 Punkten (= 92,7 %) die beste Platzierung, gefolgt von Bromhenne (269,9 Punkte = 90 %) und Sigward Liebetruth (266,9 Punkte = 89 %).
Die besten Temperaturtipps stammten von Bromhenne, der in beiden Prognosemodulen jeweils 98 Punkte einfahren konnte.

>> Auswertung der 1-Monats-Oktoberprognosen vom 03.10.15
>> Auswertung der 2-Monats-Oktoberprognosen vom 03.09.15

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen September-Auswertungen sind online (04.10.15):

Nachdem sich der Super-Sommer zum Monatswechsel nochmals mit Rekordhitze von bis zu 37°C (am 31.08.) verabschiedet hatte, zeigte uns der erste klimatologische Herbstmonat verbreitet die kalte Schulter, wobei Deutschland wettermäßig dreigeteilt war: Einem spürbar zu kalten, zu trüben und deutlich zu nassen Westen (Saarland -1,2 K und rund 50 % Regenüberschuss; auch in Hamburg +40 %) stand nordöstlich der Elbe zu trockene und zu sonnige Witterung gegenüber (Schleswig-Holstein und Berlin 8 % Sonnenüberschuss, in Odernähe und auf der Insel Rügen sogar zwischen +10 bis +20 %). Hier fiel der September auch zu warm aus (größte positive Temperaturabweichung in Mecklenburg-Vorpommern mit +0,6 K), weil die im Wasser der Nord- und Ostsee gespeicherte Sommerwärme der Auskühlung der Luft entgegenwirkte. Die dritte Wetterzone bestand aus einem zu kalten und teils deutlich zu trüben Mittel- und Süddeutschland (Thüringen und Bayern je 19 % Sonnenscheindefizit), wobei dort gleichzeitig immer noch deutlich zu trockene Verhältnisse vorherrschten (Bayern 31 % und Baden-Württemberg 29 % Niederschlagsdefizit).
Im Flächenmittel Deutschlands fiel der September um 0,3 Grad zu kühl, um 7,9 % zu trocken sowie um 6,4 % zu sonnenscheinarm aus.
Man muss ganze 63 Jahre zurückblicken, um einen noch größeren Temperatursturz zwischen August und September zu finden. Am schroffesten fiel dieser im Jahre 1807 aus, wo einem rund 5 Grad zu warmen August ein etwa 1 Grad zu kalter September folgte. Auch in den Jahren 1751, 1763, 1765, 1776, 1778, 1791-93, 1803, 1820, 1832, 1837, 1847, 1859, 1863, 1873, 1944, 1950, 1971, 1990, 1995 und 2001 folgte einem warmen August ein unterkühlter Herbsteinstand.

Obwohl die Prognoseleistungen der meisten Teilnehmer wegen des insgesamt eher unauffälligen Monats recht gut waren, ragten nur 2 Tipps wirklich deutlich heraus: im 1-Monatstipp Jürgen H. mit phänomenalen 294,3 Punkten (= 98,1 % der maximal möglichen Punktzahl, gleichzeitig einziger Volltreffer bei der Temperaturprognose) sowie Björn B. im 2-Monatstipp mit ebenfalls beeindruckenden 292,7 Punkten (= 97,6 %).

>> Auswertung der 1-Monats-Septemberprognosen vom 03.09.15
>> Auswertung der 2-Monats-Septemberprognosen vom 03.08.15

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen August- und Sommer-Auswertungen sind online (05.09.15):

Im letzten klimatologischen Sommermonat steigerte sich das schon im Vormonat dominierende Hochsommerwetter nochmals zu weiteren Höhepunkten, wobei der DWD-Hitzerekord von 40,3°C in Kitzingen/Mainfranken vom 05.07.2015 an der gleichen Station am 07.08. erneut erreicht wurde. Auch anderenorts - insbesondere im Süden und Osten Deutschlands - wurden die bisherigen Hitzerekorde überschritten oder nur hauchdünn verfehlt, wobei in der ersten Monatshälfte trotz häufiger Schwüle und tropisch warmen Nächten regional weiterhin ausgeprägte Trockenheit vorherrschte. Erst in der zweiten Monatshälfte zeigten sich etwas größere Niederschlagsgebiete; einzelne unterdurchschnittlich temperierte Tage blieben jedoch die Ausnahme.

Die vielen heißen Sommertage gaben schließlich auch den Ausschlag dafür, dass der Monat im Flächenmittel um nicht weniger als 3,4 Grad zu warm und damit hinter dem legendären August 2003 der zweitwärmste August der vergangenen 135 Jahre wurde. Im östlichen Bayern sowie in Sachsen und Brandenburg war der August 2015 mit Temperaturabweichungen zwischen +4,5 und +5,7 K (Gelbelsee) stellenweise sogar noch wärmer als der von 2003. In der über 300-jährigen Berliner Temperaturreihe war es der wärmste August seit 208 Jahren (vor 1781, 1944 und 1997), wobei hier eine Rekordanzahl von 13 Heißen Tagen über 30°C verbucht wurde. In der Lausitz (Station Cottbus) wurde mit insgesamt 28 Heißen Tagen der Rekord des Sommerhalbjahres 2006 von 29 Heißen Tagen nur hauchdünn verfehlt.
Lediglich der vergleichsweise kühle Juni verhinderte im deutschen Flächenmittel einen neuen Sommerrekord, doch genügte der Temperaturüberschuss der abgelaufenen drei Monate von +2,1 K immerhin noch für den drittwärmsten Sommer seit mindestens 1881 (zusammen mit 1994 und nur knapp hinter dem «Steppensommer» 1947, aber vor den «Jahrhundertsommern» 1983 und 1992!).

Die schon seit dem Frühjahr in weiten Teilen Deutschlands vorherrschende negative Niederschlagsbilanz verschlechterte sich trotz des gegen Mitte August quer über Deutschland liegenden Starkregenbandes noch weiter. So bilanzierte der Monat um 3,1 % unter seinem Regensoll, und der Sommer 2015 insgesamt geht mit einem Niederschlagsdefizit von 14,6 % in die Klimastatistik ein. Der Großteil dieses Regens kam an relativ wenigen Tagen zusammen, was angesichts der großen Verdunstungsraten bei den hohen Temperaturen noch über die vielfach äußerst angespannte Trockenheitssituation im Süden und Osten Deutschlands hinwegtäuschte.
Dieser Fakt wird indirekt auch durch den sehr sonnigen August mit seinen 25,2 % Sonnenscheinüberschuss bestätigt. Er trug neben dem sonnigen Juli maßgeblich dazu bei, dass der Gesamtsommer eine um 15,4 % über dem Durchschnitt liegende Sonnenscheinbilanz aufzuweisen hatte.

Im krassen Gegensatz hierzu hatte übrigens ein gewisser Dominik Jung, berühmt-berüchtigter «Diplommeteorologe» der Bildzeitung und sich vor objektiven Verifikationen Dritter stets drückend, 5 1/2 Monate zuvor orakelt, der Sommer 2015 werde ein nasser, unfreundlicher und kalter «Grusel-Sommer» werden: www.bild.de/ratgeber/2015/wetter/2015-kommt-der-gruselsommer-40115780.bild.html
Doch nicht nur Jungs Sommerprognose war so falsch wie es falscher kaum geht, auch die dort getätigten Aussagen wie «Seit 2003 hatten wir keinen richtig warmen Sommer mehr» (unter absichtlicher Ausblendung so warmer Sommer wie 2006, 2010 und 2013) belegen einmal mehr, dass es sich bei «Bild» nicht nur um ein Boulevard-, sondern um ein astreines Lügenblatt handelt, das selbst dem dreistesten und unseriösesten Scharlatan der Wetterszene seit Jahren ein treues Sprachrohr bietet.

Die Leistungen der meisten Monatsprognoseturnier-Teilnehmer waren demgegenüber schon deutlich besser: Nur eine Minderheit von 5 Tipps ging von einem kühleren Sommer unter 17°C aus, und sogar nur 3 tippten auf einen zu trüben Sommer. Immerhin 1 Teilnehmer erreichte im August-Einmonatstipp (Fischachtaler mit 94,0 % und einem Volltreffer bei der Temperaturprognose vor Meteo84 mit 92,6 % und Sigward Liebetruth mit 92,1 % der maximal möglichen Punktzahl) sowie 3 Teilnehmer in der Sommerprognose mehr als 280 Punkte (Frosch410 als Dritter mit 93,7 %, Sebastian als Vize-Sommergewinner mit 94,0 % und Sommer-Sieger Markus L. mit einem Volltreffer bei der Temperaturprognose und 95,1 % der maximal möglichen Punktzahl). Alle anderen Tipps unterschätzten die beachtliche Temperaturabweichung, während die Niederschlagsmenge meist überschätzt wurde.
Etwas weniger gut sahen die Leistungen im Zweimonatstipp aus: Lediglich Christian streifte hier noch die 90-Prozent-Marke (gefolgt von Sigward Liebetruth mit 87,3 % und Christoph mit 83,3 %), während die Mehrheit der Teilnehmer selbst 250 Punkte mehr oder weniger deutlich verfehlte.

>> Auswertung der 1-Monats-Augustprognosen vom 03.08.15
>> Auswertung der 2-Monats-Augustprognosen vom 03.07.15

>> Auswertung der Sommerprognosen vom 03.06.15

Dem Gewinner der Sommerprognose 2015, Markus L., wurde seine Siegesprämie, eine CD-ROM-Ausgabe des «Deutschen Meteorologischen Jahrbuchs 2005» am 06.09.2015 per E-Mail zugesandt.

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NÄCHSTE ABGABETERMINE:

03.06.2016, 23:59 Uhr MESZ: Abgabeschluss für die Sommerprognose 2016, die 1-Monats-Juniprognose sowie die 2-Monats-Prognose für den Juli 2016

03.07.2016, 23:59 Uhr MESZ: Abgabeschluss für die 1-Monats-Juliprognose sowie die 2-Monats-Prognose für den August 2016

03.08.2016, 23:59 Uhr MESZ: Abgabeschluss für die 1-Monats-Augustprognose sowie die 2-Monats-Prognose für den September 2016


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